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„Die Flucht nach der Flucht“: Interview mit Maissara M. Saeed

von Hannes Opel
Interview mit Maissara von NDR
Maissara M. Saeed, ein Flüchtling aus dem Sudan, steht vor seinem Zimmer in der Landesaufnahmebehörde in Braunschweig. © ONLINE NDS Fotograf: Hannes Opel Detailansicht des Bildes Ein Flur als Grenzstreifen in der Landesaufnahmebehörde Braunschweig. Europa endet in Braunschweig auf einem langen geraden Flur. Ein Grenzstreifen. Zu beiden Seiten Türen, hinter denen die unterschiedlichsten Nationen liegen. Die Landesaufnahmebehörde (LAB) befindet sich auf dem Gelände der ehemaligen Mars-La-Tour-Kaserne am Rande der Stadt. Continue reading ‚„Die Flucht nach der Flucht“: Interview mit Maissara M. Saeed‘

Arabisch Einladung/ invitation Refugees Conference Hannover

Für das Treffen von Flüchtlingen aus Niedersachsen am Sa, 2. Juli in Hannover, kargah (Zur Bettfedernfabrik 1) folgt unten die Einladung auf Arabisch:

ملتقى اللاجئين منطقة نيدر ساكسن 2 جويلية2011. الساعة : 12:00 . مدينة هانوفر
العنوان : Kargah e.V., Zur Bettfedernfabrik 1, 30451 Hannover-Linden
دعوة

اصدقائي وصديقاتي,
نحن اللاجئون والمساعدون من منطقة غيفورن, نقوم حاليا بزيارة بعض معسكرات اللاجئين لدعوتهم للمؤتمر التنسيقي في 2 جويلية في مدينة هانوفر. خلال هذا اللقاء سنعمل على تقديم أنفسنا لبعضنا البعض, و ننقل إنشغالاتنا و مشاكلنا في كل مناطق المقاطعة, طبيعة مكتب المهاجرين .سندرس كيفية توحيد الجهود و التنسيق ما بين كل لاجئي المقاطعة لمناقشة الأجندة المستقبلية.

تقوم سلطات منطقة جيفورن بتسيير المعسكر الذي يعيش أغلبنا فيه لمدة سنوات عديدة. المعسكر في ماينيرسن ككل المعسكرات الأخرى في مقاطعة نيدر ساكسن يتسم بالعزلة عن بقية المجتمع. الغرف ضيقة و لا نملك أية خصوصية. أغلبنا لا يحصل على الماهية نقدا بل تدفع لنا عن طريق أوراق غوتشاين. ممنوعون من العمل و رعاية صحية جد ضعيفة, مكتب المهاجرين في منطقة جيفورن يتحرش بنا و يهددنا. كل تلاثة أشهر نزور المكتب لتجديد بطاقات الهوية. موظفو المكتب يهددوننا بالترحيل دائما و حرماننا من الماهية. مفروض علينا الإقلمة الجبرية في منطقتنا.مكتب الماجرين يقوم بهذا لكي لا نقوم بفضحه أمام الرأي العام و كشف العنصرية التي نعاني. هدفهم أن لا نتحد ضد هذا الظلم.شامبو لاما أحد لاجى هذه المنطقة , تم تهديده بالترحيل رغم أن له ولد من إمرأة ألمانية. لاما أخبر من طرف السلطات أنهم ينوون ترحيله خلال يومين فقام بالإنتحار, تم ذلك لما وضع رأسه على سكة الحديد, فمر القطار و حطم جمجمته. لاما لم يحتمل تحرش مكتب الهجرة به, التحرش و التهديد الذين نعاني منه يوميا في مقاطعة نيدر ساكسن.

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RINTELNER Asylheime: Sanieren, schließen oder Neubau?

Rinteln (dil). Die Zustände in den beiden Rintelner Unterkünften für Flüchtlinge und Asylbewerber wirken erschreckend. „Die Häuser sind unzumutbar, beide wurden über längere Zeit vernachlässigt“, brachte es Paul-Egon Mense (FDP) bei der Besichtigung durch den Ausschuss für Soziales, Jugend, Frauen und Ausländer am Montag auf den Punkt. Ob gründlich saniert oder ein Neubau ins Auge gefasst werden soll, darüber will der Ausschuss in einer Sondersitzung im August beraten. Bis dahin erwartet er konkrete Vorschläge samt Kosten von der Stadt beziehungsweise der stadteigenen Immobiliengesellschaft GVS.

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14. Mai: Bremer Aktionstag gegen rassistische Sondergesetze

Gegen Isolation und Ausgrenzung – Gleiche Rechte für alle!
Bremer Aktionstag gegen rassistische Sondergesetze.
Sofortiger Stopp der Zwangsunterbringung in Sammellagern!

Samstag, 14. Mai 2011
Demonstration in die City: 12.00 Uhr
Treffpunkt: Heim Ludwig-Quidde-Straße 14 (Hastedt)

Auftaktaktion: Heim Wardamm 117 (Huchting) um 10 Uhr

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Niedersächsische Flüchtlingeskonferenz in Hannover,

Einladung zum Treffen der Flüchtlinge in Niedersachsen
Termin: 2. Juli 2011
Ort: kargah e.V., Zur Bettfedernfabrik 1, 30451 Hannover-Linden

Liebe Freundinnen und Freunde,

wir Flüchtlinge aus dem Landkreis Gifhorn und unsere UnterstützerInnen besuchen zurzeit verschiedene Lager, um die Flüchtlinge (also Euch) zu unserem Vernetzungstreffen am 2. Juni 2011 nach Hannover einzuladen. Bei diesem Treffen wollen wir uns gegenseitig kennenlernen, uns über die Situation der Flüchtlinge in den jeweiligen Landkreisen, Lagern und bei den Ausländerbehörden austauschen.Wir wollen über unsere Erfahrungen mit den bisherigen Protesten berichten und unsere zukünftigen Aktivitäten koordinieren.

Der Landkreis Gifhorn betreibt eine Gemeinschaftsunterkunft in Meinersen, wo die meisten von uns seit vielen Jahren leben. Unser Lager in Meinersen, wie auch die meisten anderen Lager in Niedersachsen, ist gekennzeichnet durch Isolation vom Rest der Gesellschaft, sowie durch beengte Wohnverhältnisse ohne jegliche Privatsphäre. Die meisten von uns bekommen kein Bargeld, Continue reading ‚Niedersächsische Flüchtlingeskonferenz in Hannover,‘

Conference of Refugees from Niedersachsen in Hannover

July 2, 2011, 12:00 o’clock in Hannover
Place of meeting: Kargah e.V., Zur Bettfedernfabrik 1, 30451 Hannover-Linden

Invitation

Dear friends,

we, refugees from the administrative district of Gifhorn and supporters are actually visiting different Lagers, to invite you, the refugees, to our first coordination meeting on July 2, 2011 to Hannover. During this meeting we want to introduce ourselves and inform each other about the specific problems of each Landkreis (administrative district), Lager or the Ausländerbehörden (Foreigners Office). We want to exchange on our experiences of protest and coordinate our future activities.

The administrative district of Gifhorn runs a refugee camp in Meinersen. Most of us live there for many years. The Lager in Meinersen like other Lagers in Niedersachsen is characterized by isolation from the rest of the society. There is little space for the refugees without any privacy. Most of us do not receive any cash but only Gutscheine. Work prohibition and lack of medical care determine our daily life. Continue reading ‚Conference of Refugees from Niedersachsen in Hannover‘

Unterbringung in Oldenburg weiterhin in Gemeinschaftsunterkünften

Zu unserem Bedauern plant die Stadt Oldenburg weiterhin die Unterbringung von Asylsuchenden in Gemeinschaftsunterkünften.

Das Innenministrium beschloss, vor allem aus Kostengründen, im Februar 2010 die Schließung der ZAAB Blankenburg, in der ca. 570 Asylbewerber lebten. Ab Juli 2011 werden die Asylbewerber auch nach Oldenburg entsprechend der Aufnahmequote verteilt.

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Gut integriert reicht nicht mehr…

Hannover. Wenn Edmond Gashi vom Kosovo hört, dann tut sich in seinen Gedanken große Leere auf. Mit dem Land verbinde er nichts, sagt der 21-Jährige. Er war noch nie im Kosovo, spricht die Sprache nicht, kennt dort niemanden. In Uslar im Solling ist er geboren. Familie, Freunde und Arbeit hat Gashi im Süden Niedersachsens. „Ich seh? Deutschland als meine Heimat an“, sagt er.

Für die Ausländerbehörde ist das kein hinreichender Grund, den jungen Roma hierbleiben zu lassen. Sie will ihn in den Kosovo abschieben – obwohl viele, die ihn kennen, sagen, er sei ein „Vorbild in Sachen Integration“. Am 23. März standen vier Polizisten mit einem Abschiebebescheid vor der Haustür der Gashis in Kreiensen. Edmond Gashi haben sie nicht angetroffen.
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Wann meinen liebsten Menschen wieder sehen kann?

Jeden Tag frage ich mich, wann und wo werde ich jemals die beiden liebsten Menschen in meinem Leben wieder sehen. Werde ich jemals wieder meinen kleine Bruder umarmen können und ihm sagen, wie sinnlos mein Leben ohne ihn ist? Meinem Vater will ich sagen, wie wichtig er mir doch ist.

Was habe ich in meinem Leben so falsch gemacht, dass man mir meinem Vater und Bruder weggenommen hat? Warum darf ich nicht wie alle andere Menschen glücklich mit meiner Familie zusammen leben? Warum muss ich jeden Tag mit der Angst zur Schule gehen, vielleicht irgendwann nach Hause zu kommen und meine Mutter ist nicht mehr da? Warum muss ich jeden Tag mit der Angst leben, irgendwann in ein Land abgeschoben zu werden, in das ich gar nicht will?

Syrien ist ein Land, an das ich nur schlechte Erinnerungen habe. Dort musste ich noch als Kind arbeiten, um nicht zu verhungern. Wir sind nach Deutschland gekommen mit der Hoffnung, einmal glücklich zu werden. Wie soll ich nur allen beweisen, dass ich hier leben will, dass ich hier hin gehöre und dass seit 10 Jahren hier mein Zuhause ist? Hier sind meine Freunde, meine Schule und mein ganzes Leben. Ich bin hier groß geworden und möchte wie alle anderen ein Recht auf Arbeit haben und das machen, was die anderen auch machen dürfen. Warum darf ich das nicht? Nur weil ich aus einem anderen Land komme?

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Können bleiben aber Arbeit nicht gestellt.

Für gut integrierte Jugendliche, ist ein Bleiberechte noch möglich, aber der Landekreis Hildesheim hat nein gesagt zu der 18-jährigen Schülerin aus Syrien. Sie hat gute Chance in Deutschland zu bleiben aber, Arbeitsverbot und Ausbildungsverbote, taz.de Zeitung hat berichtet. Mehr find es hier.