Tag Archive for 'integration'

RINTELNER Asylheime: Sanieren, schließen oder Neubau?

Rinteln (dil). Die Zustände in den beiden Rintelner Unterkünften für Flüchtlinge und Asylbewerber wirken erschreckend. „Die Häuser sind unzumutbar, beide wurden über längere Zeit vernachlässigt“, brachte es Paul-Egon Mense (FDP) bei der Besichtigung durch den Ausschuss für Soziales, Jugend, Frauen und Ausländer am Montag auf den Punkt. Ob gründlich saniert oder ein Neubau ins Auge gefasst werden soll, darüber will der Ausschuss in einer Sondersitzung im August beraten. Bis dahin erwartet er konkrete Vorschläge samt Kosten von der Stadt beziehungsweise der stadteigenen Immobiliengesellschaft GVS.

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Niedersächsische Flüchtlingeskonferenz in Hannover,

Einladung zum Treffen der Flüchtlinge in Niedersachsen
Termin: 2. Juli 2011
Ort: kargah e.V., Zur Bettfedernfabrik 1, 30451 Hannover-Linden

Liebe Freundinnen und Freunde,

wir Flüchtlinge aus dem Landkreis Gifhorn und unsere UnterstützerInnen besuchen zurzeit verschiedene Lager, um die Flüchtlinge (also Euch) zu unserem Vernetzungstreffen am 2. Juni 2011 nach Hannover einzuladen. Bei diesem Treffen wollen wir uns gegenseitig kennenlernen, uns über die Situation der Flüchtlinge in den jeweiligen Landkreisen, Lagern und bei den Ausländerbehörden austauschen.Wir wollen über unsere Erfahrungen mit den bisherigen Protesten berichten und unsere zukünftigen Aktivitäten koordinieren.

Der Landkreis Gifhorn betreibt eine Gemeinschaftsunterkunft in Meinersen, wo die meisten von uns seit vielen Jahren leben. Unser Lager in Meinersen, wie auch die meisten anderen Lager in Niedersachsen, ist gekennzeichnet durch Isolation vom Rest der Gesellschaft, sowie durch beengte Wohnverhältnisse ohne jegliche Privatsphäre. Die meisten von uns bekommen kein Bargeld, Continue reading ‚Niedersächsische Flüchtlingeskonferenz in Hannover,‘

Gut integriert reicht nicht mehr…

Hannover. Wenn Edmond Gashi vom Kosovo hört, dann tut sich in seinen Gedanken große Leere auf. Mit dem Land verbinde er nichts, sagt der 21-Jährige. Er war noch nie im Kosovo, spricht die Sprache nicht, kennt dort niemanden. In Uslar im Solling ist er geboren. Familie, Freunde und Arbeit hat Gashi im Süden Niedersachsens. „Ich seh? Deutschland als meine Heimat an“, sagt er.

Für die Ausländerbehörde ist das kein hinreichender Grund, den jungen Roma hierbleiben zu lassen. Sie will ihn in den Kosovo abschieben – obwohl viele, die ihn kennen, sagen, er sei ein „Vorbild in Sachen Integration“. Am 23. März standen vier Polizisten mit einem Abschiebebescheid vor der Haustür der Gashis in Kreiensen. Edmond Gashi haben sie nicht angetroffen.
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Wann meinen liebsten Menschen wieder sehen kann?

Jeden Tag frage ich mich, wann und wo werde ich jemals die beiden liebsten Menschen in meinem Leben wieder sehen. Werde ich jemals wieder meinen kleine Bruder umarmen können und ihm sagen, wie sinnlos mein Leben ohne ihn ist? Meinem Vater will ich sagen, wie wichtig er mir doch ist.

Was habe ich in meinem Leben so falsch gemacht, dass man mir meinem Vater und Bruder weggenommen hat? Warum darf ich nicht wie alle andere Menschen glücklich mit meiner Familie zusammen leben? Warum muss ich jeden Tag mit der Angst zur Schule gehen, vielleicht irgendwann nach Hause zu kommen und meine Mutter ist nicht mehr da? Warum muss ich jeden Tag mit der Angst leben, irgendwann in ein Land abgeschoben zu werden, in das ich gar nicht will?

Syrien ist ein Land, an das ich nur schlechte Erinnerungen habe. Dort musste ich noch als Kind arbeiten, um nicht zu verhungern. Wir sind nach Deutschland gekommen mit der Hoffnung, einmal glücklich zu werden. Wie soll ich nur allen beweisen, dass ich hier leben will, dass ich hier hin gehöre und dass seit 10 Jahren hier mein Zuhause ist? Hier sind meine Freunde, meine Schule und mein ganzes Leben. Ich bin hier groß geworden und möchte wie alle anderen ein Recht auf Arbeit haben und das machen, was die anderen auch machen dürfen. Warum darf ich das nicht? Nur weil ich aus einem anderen Land komme?

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Können bleiben aber Arbeit nicht gestellt.

Für gut integrierte Jugendliche, ist ein Bleiberechte noch möglich, aber der Landekreis Hildesheim hat nein gesagt zu der 18-jährigen Schülerin aus Syrien. Sie hat gute Chance in Deutschland zu bleiben aber, Arbeitsverbot und Ausbildungsverbote, taz.de Zeitung hat berichtet. Mehr find es hier.

Stellungnahmen der Parteien zum Bleiberechtsvorschlag von Innenminister Schünemann

Nachfolgend die Stellungnahmen von FDP, SPD, Grünen und Linken zu den Vorschlägen von Innenminister Uwe Schünemann (CDU):

OETJEN (FDP): Wir müssen das Bleiberecht liberaler gestalten HANNOVER. Jugendliche, die in Deutschland gut integriert sind, sollen ein eigenständiges Bleiberecht bekommen. Dafür spricht sich der Innenexperte der FDP-Fraktion Jan-Christoph Oetjen aus und unterstützt damit einen Vorschlag des niedersächsischen Innenministers. „Das kann aber nur ein erster Schritt sein. Es bleibt dabei: Wir müssen das Bleiberecht liberaler gestalten.“

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Nach Deutschland zurückgeholt

Der Spitzenschüler Jamal Sadkhyan wurde abgeschoben, durfte aber nach dem beherzten Einsatz von Schule und Freunden wieder einreisen.

Wenn die Innenminister dieser Tage über ein mögliches Bleiberecht für gut integrierte Minderjährige diskutieren, dann müssten sie eigentlich Jugendliche wie Jamal Sadkhyan vor Augen haben. Der Zehntklässler aus dem hessischen Eschwege ist Einserschüler, gibt ehrenamtlich Hausaufgabenhilfe und leitet eine Mädchen-Fußball-AG. Die Hertie-Stiftung nahm den Jahrgangsbesten der Anne-Frank-Schule im September 2009 in ihr Start-Stipendien-Programm für Schüler mit Migrationshintergrund auf. Hessens Kultusministerin Dorothea Henzler (FDP) nannte ihn und andere Stipendiaten damals „eine Bereicherung für die Gesellschaft“, auf die Deutschland nicht verzichten könne.  http://bit.ly/dwJGXS


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