Tag Archive for 'lebensbedingungen'

Lager Fallersleben in Wolfsburg

Während der Proteste für die Schließung des Isolationslagers in Meinersen knüpften FlüchtlingsaktivistInnen aus dem Landkreis Gifhorn wieder neue Kontakte mit den Flüchtlingen aus dem Lager in Fallersleben, welches ca. 35 km entfernt liegt.

Jerry Bagaza, politischer Flüchtling aus Burundi, hat an mehreren Treffen und Konferenzen der bundesweiten Flüchtlingsselbstorganisierung teilgenommen und uns eingeladen, das Lager zu besuchen. Continue reading ‚Lager Fallersleben in Wolfsburg‘

Tolle Aktion! Sollte man in Deutschland auch machen ;)


Nach spontanen Protesten gegen eine Abschiebung ließ die Fluggesellschaft Air France gestern Abend ein Flugzeug von Paris nach Bamako in Mali umkehren und 8 Aktivist_innen der Karawane für Bewegungsfreiheit und selbstbestimmte Entwicklung sowie weitere engagierte Passagiere festnehmen, die nun auf den nächsten Flug warten müssen. Continue reading ‚Tolle Aktion! Sollte man in Deutschland auch machen ;)‘

RINTELNER Asylheime: Sanieren, schließen oder Neubau?

Rinteln (dil). Die Zustände in den beiden Rintelner Unterkünften für Flüchtlinge und Asylbewerber wirken erschreckend. „Die Häuser sind unzumutbar, beide wurden über längere Zeit vernachlässigt“, brachte es Paul-Egon Mense (FDP) bei der Besichtigung durch den Ausschuss für Soziales, Jugend, Frauen und Ausländer am Montag auf den Punkt. Ob gründlich saniert oder ein Neubau ins Auge gefasst werden soll, darüber will der Ausschuss in einer Sondersitzung im August beraten. Bis dahin erwartet er konkrete Vorschläge samt Kosten von der Stadt beziehungsweise der stadteigenen Immobiliengesellschaft GVS.

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14. Mai: Bremer Aktionstag gegen rassistische Sondergesetze

Gegen Isolation und Ausgrenzung – Gleiche Rechte für alle!
Bremer Aktionstag gegen rassistische Sondergesetze.
Sofortiger Stopp der Zwangsunterbringung in Sammellagern!

Samstag, 14. Mai 2011
Demonstration in die City: 12.00 Uhr
Treffpunkt: Heim Ludwig-Quidde-Straße 14 (Hastedt)

Auftaktaktion: Heim Wardamm 117 (Huchting) um 10 Uhr

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Niedersächsische Flüchtlingeskonferenz in Hannover,

Einladung zum Treffen der Flüchtlinge in Niedersachsen
Termin: 2. Juli 2011
Ort: kargah e.V., Zur Bettfedernfabrik 1, 30451 Hannover-Linden

Liebe Freundinnen und Freunde,

wir Flüchtlinge aus dem Landkreis Gifhorn und unsere UnterstützerInnen besuchen zurzeit verschiedene Lager, um die Flüchtlinge (also Euch) zu unserem Vernetzungstreffen am 2. Juni 2011 nach Hannover einzuladen. Bei diesem Treffen wollen wir uns gegenseitig kennenlernen, uns über die Situation der Flüchtlinge in den jeweiligen Landkreisen, Lagern und bei den Ausländerbehörden austauschen.Wir wollen über unsere Erfahrungen mit den bisherigen Protesten berichten und unsere zukünftigen Aktivitäten koordinieren.

Der Landkreis Gifhorn betreibt eine Gemeinschaftsunterkunft in Meinersen, wo die meisten von uns seit vielen Jahren leben. Unser Lager in Meinersen, wie auch die meisten anderen Lager in Niedersachsen, ist gekennzeichnet durch Isolation vom Rest der Gesellschaft, sowie durch beengte Wohnverhältnisse ohne jegliche Privatsphäre. Die meisten von uns bekommen kein Bargeld, Continue reading ‚Niedersächsische Flüchtlingeskonferenz in Hannover,‘

Unterbringung in Oldenburg weiterhin in Gemeinschaftsunterkünften

Zu unserem Bedauern plant die Stadt Oldenburg weiterhin die Unterbringung von Asylsuchenden in Gemeinschaftsunterkünften.

Das Innenministrium beschloss, vor allem aus Kostengründen, im Februar 2010 die Schließung der ZAAB Blankenburg, in der ca. 570 Asylbewerber lebten. Ab Juli 2011 werden die Asylbewerber auch nach Oldenburg entsprechend der Aufnahmequote verteilt.

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Aufstand den Flüchtlingen in Rintelner Asylheime.

In der Notwendigkeit einer Änderung der Lebensbedingungen in den Flüchtlingslagern, haben die Asylbewerber Innen aus Rinteln, eine Offenen Brief an den Schaumburger Kreisrat und an  der Stadtsrat Rinteln geschrieben. Sie sagen, dass die Lebensbedingungen unerträglich sind und dringend zu ändern. JOG Niedersachsen hat eine Kopie für den Offenen Brief bekommen. Sehe den ganzen Bericht hier und hier beim Niedersächsische Flüchtlingsrat.