Conference of Refugees from Niedersachsen in Hannover

July 2, 2011, 12:00 o’clock in Hannover
Place of meeting: Kargah e.V., Zur Bettfedernfabrik 1, 30451 Hannover-Linden

Invitation

Dear friends,

we, refugees from the administrative district of Gifhorn and supporters are actually visiting different Lagers, to invite you, the refugees, to our first coordination meeting on July 2, 2011 to Hannover. During this meeting we want to introduce ourselves and inform each other about the specific problems of each Landkreis (administrative district), Lager or the Ausländerbehörden (Foreigners Office). We want to exchange on our experiences of protest and coordinate our future activities.

The administrative district of Gifhorn runs a refugee camp in Meinersen. Most of us live there for many years. The Lager in Meinersen like other Lagers in Niedersachsen is characterized by isolation from the rest of the society. There is little space for the refugees without any privacy. Most of us do not receive any cash but only Gutscheine. Work prohibition and lack of medical care determine our daily life. Continue reading ‚Conference of Refugees from Niedersachsen in Hannover‘

Unterbringung in Oldenburg weiterhin in Gemeinschaftsunterkünften

Zu unserem Bedauern plant die Stadt Oldenburg weiterhin die Unterbringung von Asylsuchenden in Gemeinschaftsunterkünften.

Das Innenministrium beschloss, vor allem aus Kostengründen, im Februar 2010 die Schließung der ZAAB Blankenburg, in der ca. 570 Asylbewerber lebten. Ab Juli 2011 werden die Asylbewerber auch nach Oldenburg entsprechend der Aufnahmequote verteilt.

Mehr findet es hier

Gut integriert reicht nicht mehr…

Hannover. Wenn Edmond Gashi vom Kosovo hört, dann tut sich in seinen Gedanken große Leere auf. Mit dem Land verbinde er nichts, sagt der 21-Jährige. Er war noch nie im Kosovo, spricht die Sprache nicht, kennt dort niemanden. In Uslar im Solling ist er geboren. Familie, Freunde und Arbeit hat Gashi im Süden Niedersachsens. „Ich seh? Deutschland als meine Heimat an“, sagt er.

Für die Ausländerbehörde ist das kein hinreichender Grund, den jungen Roma hierbleiben zu lassen. Sie will ihn in den Kosovo abschieben – obwohl viele, die ihn kennen, sagen, er sei ein „Vorbild in Sachen Integration“. Am 23. März standen vier Polizisten mit einem Abschiebebescheid vor der Haustür der Gashis in Kreiensen. Edmond Gashi haben sie nicht angetroffen.
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Wann meinen liebsten Menschen wieder sehen kann?

Jeden Tag frage ich mich, wann und wo werde ich jemals die beiden liebsten Menschen in meinem Leben wieder sehen. Werde ich jemals wieder meinen kleine Bruder umarmen können und ihm sagen, wie sinnlos mein Leben ohne ihn ist? Meinem Vater will ich sagen, wie wichtig er mir doch ist.

Was habe ich in meinem Leben so falsch gemacht, dass man mir meinem Vater und Bruder weggenommen hat? Warum darf ich nicht wie alle andere Menschen glücklich mit meiner Familie zusammen leben? Warum muss ich jeden Tag mit der Angst zur Schule gehen, vielleicht irgendwann nach Hause zu kommen und meine Mutter ist nicht mehr da? Warum muss ich jeden Tag mit der Angst leben, irgendwann in ein Land abgeschoben zu werden, in das ich gar nicht will?

Syrien ist ein Land, an das ich nur schlechte Erinnerungen habe. Dort musste ich noch als Kind arbeiten, um nicht zu verhungern. Wir sind nach Deutschland gekommen mit der Hoffnung, einmal glücklich zu werden. Wie soll ich nur allen beweisen, dass ich hier leben will, dass ich hier hin gehöre und dass seit 10 Jahren hier mein Zuhause ist? Hier sind meine Freunde, meine Schule und mein ganzes Leben. Ich bin hier groß geworden und möchte wie alle anderen ein Recht auf Arbeit haben und das machen, was die anderen auch machen dürfen. Warum darf ich das nicht? Nur weil ich aus einem anderen Land komme?

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Können bleiben aber Arbeit nicht gestellt.

Für gut integrierte Jugendliche, ist ein Bleiberechte noch möglich, aber der Landekreis Hildesheim hat nein gesagt zu der 18-jährigen Schülerin aus Syrien. Sie hat gute Chance in Deutschland zu bleiben aber, Arbeitsverbot und Ausbildungsverbote, taz.de Zeitung hat berichtet. Mehr find es hier.

Behörde in Gifhorn schikaniert Flüchtlinge – SPD-Land

Behörde in Gifhorn schikaniert Flüchtlinge – SPD-Landt
agsabgeordnete aus Niedersachsen kündigen Besuch im Sammellager an

Ausländerbehörde Gifhorn – ein Hort der Unmenschlichkeit und der
Rechtsbeugung
http://thevoiceforum.org/node/1968

Behörde in Gifhorn schikaniert Flüchtlinge – SPD-Landtagsabgeordnete aus
Niedersachsen kündigen Besuch im Sammellager an
Von Gitta Düperthal (jw)

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Aufstand den Flüchtlingen in Rintelner Asylheime.

In der Notwendigkeit einer Änderung der Lebensbedingungen in den Flüchtlingslagern, haben die Asylbewerber Innen aus Rinteln, eine Offenen Brief an den Schaumburger Kreisrat und an  der Stadtsrat Rinteln geschrieben. Sie sagen, dass die Lebensbedingungen unerträglich sind und dringend zu ändern. JOG Niedersachsen hat eine Kopie für den Offenen Brief bekommen. Sehe den ganzen Bericht hier und hier beim Niedersächsische Flüchtlingsrat.

DemonstrantInnen fordern Absetzung des Leiters der Ausländerbehörde Gifhorn Kai Renders!

Flüchtlinge aus dem Landkreis Gifhorn, darunter über 20 BewohnerInnen aus dem Lager in Meinersen, protestierten zusammen mit der Karawane für die Rechte der Flüchtlinge und MigrantInnen, The Voice Refugee Forum, Flüchtlingsrat Niedersachsen und vielen weiteren UnterstützerInnen am Do, 24.03. gegen die diskriminierenden Sondergesetze die Flüchtlinge gesellschaftlich isolieren und ihnen ein perspektivloses, prekäres Leben bereiten.
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Spendenaufruf: Widerstand in Lagern kostet Geld!

“Mir kommt es vor, als ob ich eine lebenslange Strafe bekommen habe, obwohl ich keine Straftat begangen habe.”

Nurjana Ismailova, (20 Jahre, seit 9 Jahren in Deutschland “geduldet”)

Im letzten Sommer demonstrierten die Flüchtlinge aus dem Lager Meinersen, unter ihnen auch Nurjana Ismailova, zum ersten Mal gegen die unerträglichen Verhältnisse in ihrem Lager. Beengte Wohnverhältnisse, keine Privatsphäre, Arbeitsverbote, Wertgutscheine anstatt Bargeld, unzureichende medizinische Versorgung und psychischer Druck durch Heimleitung und Ausländerbehörde gehören zum Lageralltag.

Die Flüchtlinge wollten ihre menschenunwürdige und isolierte Situation nicht mehr hinnehmen und gingen weiter an die Öffentlichkeit. Sie organisierten eine weitere Demostration und forderten mit Unterstützung der Grünen im zuständigen Kreistag Gifhorn die sofortige Schließung des Lagers. Den Flüchtlingen wurde während der Ausschusssitzung das Rederecht verweigert, die Schließung des Lagers abgelehnt.

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Lager Blankenburg wirklich schließen – jetzt!!!

Lager Blankenburg wirklich schließen – jetzt!!!

Vor fast einem Jahr haben Flüchtlinge aus Blankenburg in einem offenen Brief die dezentrale Unterbringung aller Flüchtlinge gefordert, sobald das Land Niedersachsen die ZAAB schließen wird.
Inzwischen ist viel zu viel Zeit unvertan verstrichen. Die Schließung der Landesunterkunft auf dem Gelände des Kloster Blankenburgs steht unmittelbar bevor. Die Stadt Oldenburg muss ab Sommer 2011 ca. 320 Flüchtlinge unterbringen, nachdem sie über Jahre hinweg durch die Existenz der Landesunterkunft Blankenburg vor den Toren der Stadt von dieser Auflage befreit war.
Das Land Niedersachsen ist zu keinerlei Verhandlung  bereit (z.B. erst nach und nach Flüchtlinge zuzuweisen), da Innenminister Schünemann sich freut der Stadt zurückzuzahlen, dass sie während des Flüchtlingsstreiks 2006 die Unterbringung in Blankenburg als inhuman kritisiert hatte.

Zynischer Weise plant nun die Stadt selbst Blankenburg „vorübergehend“ für die Unterbringung von Flüchtlingen zu nutzen, da es nicht genügend billigen Wohnraum gäbe. Vorübergehend bedeutet z.Zt. 3 Jahre, weil sich der Eigentümer sonst nicht auf Investitionen einlassen würde.

Abseits von der Öffentlichkeit wird z.Zt. in den Stadtausschüssen diskutiert, was in Blankenburg verändert werden muss, damit es als städtische Unterkunft für Flüchtlinge genutzt werden kann (z.B. Küchen einzubauen).
Das ändert jedoch nichts an der Tatsache, dass Flüchtlinge in dieser abseits gelegenen Massenunterkunft Isolation, Ausgrenzung und Entrechtung ausgesetzt sind!
Wir befürchten, dass jeder Cent, der in die weitere Nutzung von Blankenburg als Sammelunterkunft für Flüchtlinge gesteckt wird,  zu einer dauerhaften Unterbringung von Flüchtlingen in diesem inhumanen, isolierenden Lager führen wird.
Die aktuell noch in Blankenburg lebendenen Flüchtlinge, leben seit Monaten mit der Unklarheit, ob, bzw. wann sie umverteilt werden. Viele wurden bereits transferiert, in andere teils noch katastrophalere Unterkünfte, wie z.B. das Abschiebelager Bramsche. Aktuell gibt es die ungesicherte Information, dass alle Bewohner_innen Blankenburg bis zum 01.04. verlassen müssen, ungeachtet dessen, ob sie soziale Kontakte in Oldenburg haben, die sie nicht verlassen möchten, oder nicht.

Obwohl sich Flüchtlinge bereits vor einem Jahr an die zuständigen Stellen in der Stadt und in Parteien gewandt haben, wurden sie bislang nicht gehört. Auf den offenen Brief gab es so gut wie keine Reaktionen, ebenso wenig wie auf Fragen oder Bitten um aktuelle Informationen.
Ohne massiven Druck aus der Stadt wird sich daran nichts ändern!!!
Jetzt endlich hat sich ein Bündnis von Gruppen aus der Stadt zusammengeschlossen, welches die Forderungen der Flüchtlinge lautstark unterstützen will, doch das  Bündnis muß noch lauter, breiter und sichtbarer werden.

Daher:
Unterzeichnet den offenen Brief mit den Forderungen der Flüchtlinge, damit er auf der Ratssitzung am 28.02.2011 endlich angehört wird und deutlich wird, wieviele Leute und Gruppen aus dieser Stadt sich mit den Flüchtlingen solidarisieren.

Beteiligt euch am Bündnis für die endgültige Schließung von Blankenburg (Leider gibt es z.Z.t keinen regelmäßigen Wochentag für die Treffen, sondern es wird von Woche zu Woche entschieden. wann das aktuelle Treffen ist, erfahrt ihr über antira-ol@gmx.de oder info@ibis-ev.de.
Nächstes Treffen: Dienstag. 08.02.2011,  19h
im Café bei IBIS – Interkulturelle Arbeitsstelle e.V., Klävemannstr. 16

Beteiligt euch an der Ende Februar geplanten Demo (voraussichtlich Sa. 26.02.11, achtet auf weitere Ankündigungen

Kommt am 28.02.11 um 18h zur Ratssitzung im PFL, wo wir Blankenburg zum Thema machen werden.

Helft mit zu verhindern, dass Blankenburg dauerhafte als städtische Flüchtlingsunterkunft genutzt wird!

Für ausreichenden, günstigen und nicht ausgrenzenden Wohnraum für alle, statt kapitalistische Nutzung von Wohnraum für Büros und Banken!

Für ein gutes Leben für alle Menschen, weltweit!