Tag Archive for 'untestüstzung'

Arabisch Einladung/ invitation Refugees Conference Hannover

Für das Treffen von Flüchtlingen aus Niedersachsen am Sa, 2. Juli in Hannover, kargah (Zur Bettfedernfabrik 1) folgt unten die Einladung auf Arabisch:

ملتقى اللاجئين منطقة نيدر ساكسن 2 جويلية2011. الساعة : 12:00 . مدينة هانوفر
العنوان : Kargah e.V., Zur Bettfedernfabrik 1, 30451 Hannover-Linden
دعوة

اصدقائي وصديقاتي,
نحن اللاجئون والمساعدون من منطقة غيفورن, نقوم حاليا بزيارة بعض معسكرات اللاجئين لدعوتهم للمؤتمر التنسيقي في 2 جويلية في مدينة هانوفر. خلال هذا اللقاء سنعمل على تقديم أنفسنا لبعضنا البعض, و ننقل إنشغالاتنا و مشاكلنا في كل مناطق المقاطعة, طبيعة مكتب المهاجرين .سندرس كيفية توحيد الجهود و التنسيق ما بين كل لاجئي المقاطعة لمناقشة الأجندة المستقبلية.

تقوم سلطات منطقة جيفورن بتسيير المعسكر الذي يعيش أغلبنا فيه لمدة سنوات عديدة. المعسكر في ماينيرسن ككل المعسكرات الأخرى في مقاطعة نيدر ساكسن يتسم بالعزلة عن بقية المجتمع. الغرف ضيقة و لا نملك أية خصوصية. أغلبنا لا يحصل على الماهية نقدا بل تدفع لنا عن طريق أوراق غوتشاين. ممنوعون من العمل و رعاية صحية جد ضعيفة, مكتب المهاجرين في منطقة جيفورن يتحرش بنا و يهددنا. كل تلاثة أشهر نزور المكتب لتجديد بطاقات الهوية. موظفو المكتب يهددوننا بالترحيل دائما و حرماننا من الماهية. مفروض علينا الإقلمة الجبرية في منطقتنا.مكتب الماجرين يقوم بهذا لكي لا نقوم بفضحه أمام الرأي العام و كشف العنصرية التي نعاني. هدفهم أن لا نتحد ضد هذا الظلم.شامبو لاما أحد لاجى هذه المنطقة , تم تهديده بالترحيل رغم أن له ولد من إمرأة ألمانية. لاما أخبر من طرف السلطات أنهم ينوون ترحيله خلال يومين فقام بالإنتحار, تم ذلك لما وضع رأسه على سكة الحديد, فمر القطار و حطم جمجمته. لاما لم يحتمل تحرش مكتب الهجرة به, التحرش و التهديد الذين نعاني منه يوميا في مقاطعة نيدر ساكسن.

Continue reading ‚Arabisch Einladung/ invitation Refugees Conference Hannover‘

14. Mai: Bremer Aktionstag gegen rassistische Sondergesetze

Gegen Isolation und Ausgrenzung – Gleiche Rechte für alle!
Bremer Aktionstag gegen rassistische Sondergesetze.
Sofortiger Stopp der Zwangsunterbringung in Sammellagern!

Samstag, 14. Mai 2011
Demonstration in die City: 12.00 Uhr
Treffpunkt: Heim Ludwig-Quidde-Straße 14 (Hastedt)

Auftaktaktion: Heim Wardamm 117 (Huchting) um 10 Uhr

Hier mehr lesen

Niedersächsische Flüchtlingeskonferenz in Hannover,

Einladung zum Treffen der Flüchtlinge in Niedersachsen
Termin: 2. Juli 2011
Ort: kargah e.V., Zur Bettfedernfabrik 1, 30451 Hannover-Linden

Liebe Freundinnen und Freunde,

wir Flüchtlinge aus dem Landkreis Gifhorn und unsere UnterstützerInnen besuchen zurzeit verschiedene Lager, um die Flüchtlinge (also Euch) zu unserem Vernetzungstreffen am 2. Juni 2011 nach Hannover einzuladen. Bei diesem Treffen wollen wir uns gegenseitig kennenlernen, uns über die Situation der Flüchtlinge in den jeweiligen Landkreisen, Lagern und bei den Ausländerbehörden austauschen.Wir wollen über unsere Erfahrungen mit den bisherigen Protesten berichten und unsere zukünftigen Aktivitäten koordinieren.

Der Landkreis Gifhorn betreibt eine Gemeinschaftsunterkunft in Meinersen, wo die meisten von uns seit vielen Jahren leben. Unser Lager in Meinersen, wie auch die meisten anderen Lager in Niedersachsen, ist gekennzeichnet durch Isolation vom Rest der Gesellschaft, sowie durch beengte Wohnverhältnisse ohne jegliche Privatsphäre. Die meisten von uns bekommen kein Bargeld, Continue reading ‚Niedersächsische Flüchtlingeskonferenz in Hannover,‘

Ein Leben ohne Angst für Miroslaw

denn Abschiebungen lösen keine Probleme. (Flyer siehe hier)

Miroslav Redzepovic versuchte am 2. Dezember 2010 sein Leben im Abschiebegefängnis der JVA Billwerder/Hamburg zu beenden. Dazu veranlasst hatte ihn die Nachricht von der Ablehnung seines Asylantrags.
Ihm hätte die zweite Abschiebung gedroht. Miroslavs Suizidversuch scheiterte. Aufgrund der Intervention eines Anwalts der die erneute Überprüfung des Asylverfahrens einklagte, wird der 22-jährige den Jahreswechsel in der forensischen Abteilung der Klinik Ochsenzoll verbringen. Er hat nur einen Wunsch. Endlich zu bleiben und endlich sicher zu leben, in Hamburg, wo er Zuhause ist. Wie es nach dem 5. Januar weitergeht, wissen wir nicht.

Was vorher geschah

Miroslavs Familie gehört der Roma-Minderheit in Serbien an. Seit 1995 lebte die 7-köpfige Familie in Syke. Damals wurde ihnen Wohnraum in der Asylbewerberunterkunft „Deutsche Eiche“, einem ehemaligen Gasthaus, zugewiesen. Die Abschiebung war nur eine Frage der Zeit. Der Vater Milos Redzepovic protestierte gegen die unzumutbaren Zustände in der Unterkunft, er bat immer wieder um eine Arbeitserlaubnis; forderte ein Leben in Würde und eine faire Chance für seine Familie. Am 15. November 2002 ging Milos Redzepovic ins Rathaus von Syke, übergoss sich mit Benzin und zündete seinen Körper an. Am Tag darauf starb er an den Verbrennungen.

Knapp zwei Jahre später wurden die Witwe und die 5 minderjährigen Kinder nach Belgrad abgeschoben. Miroslav war damals im ersten Ausbildungsjahr. Die älteren Kinder mussten in Serbien bald eigene Wege gehen. Als Miroslav wie auch andere Roma von einem serbischen Polizisten misshandelt wurde, versteckte er sich und lebte fortan nicht nur in Armut, sondern auch in Angst vor erneuten rassistischen Attacken. Schließlich gelang ihm im Herbst 2010 die Flucht zurück nach Deutschland. Als „Illegaler“ wurde er entdeckt und ins Abschiebegefängnis eingesperrt.

Wie weiter?

Im November fand in Hamburg die Innenministerkonferenz statt. Dort wurde sich auf eine Minimallösung für langjährig geduldete verständigt. Jedoch wieder einmal nicht für alle, sondern nur für die „Superintegrierten“, „Einserschüler-Jugendlichen“. Zahlreiche ohne sicheren Aufenthaltsstatus hier lebende Jugendliche und darunter viele Roma aus dem Kosovo, werden nicht von der neuen Regelung profitieren. Diese unbefriedigende Errungenschaft, die erst nach hartnäckigen Protesten* als Kompromiss erreicht wurde, bietet auch für Miroslav keine Perspektive. Genauso wenig wie seinen Geschwistern und den vielen anderen Jugendlichen die in Deutschland aufwuchsen aber längst abgeschoben wurden.
Hier in Deutschland ist das vorherrschende Problem nicht die extreme Armut der Roma-Minderheit oder besonders häufige gewaltsame, mitunter tödliche Angriffe wie in südosteuropäischen Ländern. Es ist vielmehr die Verweigerung, Schutz vor Verfolgung zu gewähren und statt dessen Flüchtlinge und Migrant_innen nach nationalen Nutzbarkeitskriterien auszuwählen.

Spenden zur Unterstützung rechtlicher und politischer Initiativen für ein Bleiberecht  Miroslav Redzepovic:
Flüchtlingsrat Niedersachsen
Konto 4030 460 700 – GLS
Gemeinschaftsbank eG – BLZ 430 609 67
Zweck: Bleiberecht für Miroslav
Roma Soli Bremen (Kontakt: Roma.Soli.Bremen@gmx.net)

SPENDENAUFRUF FÜR Oury JALLOH

Sehr geehrte Damen und Herren,
liebe Freundinnen und  Freunde der Menschenrechte,

am Mittwoch, 12.01.2011 wird die Revision  des Prozesses um den Tod des
Asylbewerbers Oury Jalloh Jalloh im Landgericht Magdeburg eröffnet.
Dank eurer  finanziellen und politischen Unterstützung konnte die
Initiative Oury Jalloh beim BGH in Karlsruhe die Revision des Prozesses
erkämpfen.

Damit alles im Landgericht Magdeburg fair läuft, und um sicher zu stellen,
dass die Verantwortlichen des Todes von Oury Jalloh bestraft werden, ist
die  Initiative Oury Jalloh auf eurer Spenden angewiesen.
Mit euren Spenden werden Kosten von internationalen
Prozessbeobachtern/innen, sowie die Einrichtung einer internationalen
Kommission für die lückenlose Aufklärung des Todes von  Oury Jalloh
finanziert. Alle Geldbeiträge sind willkommen.

Wir rufen auch alle Schwestern und Brüder der Community auf, sowie alle
Freunde/Freundinnen der Menschenrechte  mit den Aktivisten der Schwarzen
community am 07.01.2011 in Dessau (zum Gedanken an Oury Jalloh) oder am
12.01.2011 in Magdeburg (Prozessauftakt) zu demonstrieren.

Spendenkonto:
Antirassistische Initiative e. V., Berlin
Bank für Sozialwirtschaft
Kontonummer: 303 9605
Bankleitzahl: 100 205 00
Verwendungszweck: Oury Jalloh
IBAN: DE08 1002 0500 0003 0396 05
BIC: BFSWDE33BER

Moctar Kamara
Vorsitzender Afrika-Rat
0172-1797958

PS:  Sehr gutes  Video  zum Aktion Tag Oury Jalloh Magdeburg 25 oct 2010
Link: http://www.youtube.com/watch?v=WGQ1E-eWLkg